Lateinische Grammatik. Band 3: Stellenregister und by Manu Leumann, Johann B. Hofmann, Anton Szantyr, Walter Otto,

By Manu Leumann, Johann B. Hofmann, Anton Szantyr, Walter Otto, Hermann Bengtson, Iwan von Müller

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Geschichte der chinesischen Literatur: Vol. 03: Die chinesische Erzählung - Vom Altertum bis zur Neuzeit

Dieses Buch von Monika Motsch ist die Geschichte der chinesischen Erzahlung vom Altertum bis zur Neuzeit. Es ist der dritte Band der von Wolfgang Kubin herausgegebenen 'Geschichte der chinesischen Literatur', einer auf zehn Bande angelegten Gesamtdarstellung.

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Der Pilger folgte einem Diener, der den Weg durch die finsteren Gänge mit einer Fackel beleuchtete. Sie wurden von Rowenas Kammerfrau aufgehalten, die in befehlendem Ton meldete, daß ihre Herrin den Pilger zu sprechen wünsche. Sie wartete die Antwort nicht ab, sondern nahm dem Diener die Fackel aus der Hand, so daß der Pilger ihr wohl oder übel folgen mußte. Über eine hölzerne Stiege führte sie ihn in ein geschmackvoll ausgestattetes Gemach. Die Wände waren mit seidenen Tapeten behängt, auf denen mit buntem Garn und Silberfäden Jagdszenen eingestickt waren.

Noch waren Tyrus und Antiochia im Besitze der Christen, und die Ratsherren von Venedig und Genua warben Freiwillige an, um die Mauern der bedeutenden Handelsstädte gegen bevorstehende Angriffe bemannen zu können. Der Erzbischof von Tyrus fuhr nach dem Westen, um den Heiligen Vater zu bitten, die gesamte Christenheit zu einem Kreuzzug aufzurufen. Papst Urban III. zögerte. Er war ein erbitterter Feind Friedrichs I. und hatte durch einen Versuch, die deutsche Kirche zu spalten, den überlegenen Kaiser zu einem Bündnis mit König Philipp August von Frankreich veranlaßt.

Als Friedrich I. sich im Flüßchen Salef in Kilikien abkühlen wollte, ertrank er, bevor ihm Hilfe geleistet werden konnte. Das große Leben Friedrichs I. hatte ein jämmerliches Ende gefunden. Aber die Nachwelt behielt ihn mit dem Beinamen Barbarossa so verehrungsvoll in Erinnerung, daß die Kyffhäusersage, die sich jahrhundertelang auf seinen Enkel Friedrich II. bezog, ihm zu Ehren ausgeschmückt wurde. Der kurzgeschnittene Backenbart, der das männliche Gesicht Friedrichs I. umrahmt hatte, wurde in der Legende zum wallenden Sinnbild seiner glänzenden Kaiserwürde.

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