Kulturelle Differenzen und Globalisierung: Herausforderungen by Johannes Bilstein, Jutta Ecarius, Edwin Keiner

By Johannes Bilstein, Jutta Ecarius, Edwin Keiner

Kulturelle Differenzen und Globalisierung führen für Bildung und Erziehung zu neuartigen Herausforderungen im Umgang mit Komplexität und Kontingenz. Der gesellschaftliche globale Wandel verändert nicht nur die Wirklichkeit von Erziehung und Bildung, die Gestaltung von pädagogischen Handlungsfeldern in schulischen und außerschulischen Bereichen, sondern auch das theoretische Nachdenken und analytische Forschen über Bildung und Erziehung. Zu hinterfragen ist sowohl das Eigene als auch das Fremde aus kritischer Perspektive; biographische Hybridbildungen sind genauso zu reflektieren und erforschen wie Verschiebungen in den zugrunde liegenden Menschenbildern. In diesem Buch werden erziehungswissenschaftliche Transnationalität und Globalisierung, Medialisierung, kulturelle Differenzen und Migration neu diskutiert.

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In: Comparativ 16. H. 3. 44-67 Osterhammel, Jürgen (2001): Geschichtswissenschaft jenseits des Nationalstaats. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht Osterhammel, Jürgen (2009): Die Verwandlung der Welt. Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts. München: Beck Paulmann, Johannes (1998): Interkultureller Transfer zwischen Deutschland und Großbritannien. Einführung in ein Forschungskonzept. ) (2000): Nation, Politik und Geschlecht. Frauenbewegungen und Nationalismus in der Moderne. Frankfurt/New York: Campus Schalenberg, Marc (2002): Humboldt auf Reisen?

Er beschreibt eine Wirtschaftspolitik, die eng mit dem Ordoliberalismus verknüpft ist und den Staat als Wächter des Marktes begreift. In der Lehre der Freiburger Schule räumt eine staatliche Ordnungspolitik dem Markt größtmögliche Unabhängigkeit ein. Eine gemäß dem Laissez-faire-Prinzip sich selbst überlassene Wirtschaft führe dagegen zu einer Wirtschaftslenkung durch Machtgruppen. Aus der Sicht der Ordoliberalen ist der wettbewerbsdämpfende Effekt des Staates auf die Wirtschaft das zentrale Problem, denn in der Weimarer Republik war der Staat zunehmend im Spiel von Interessengruppen gefangen.

Passive Staatsbürgerschaft artikuliert sich zudem in einem fundamentalen Misstrauen gegenüber regierenden Eliten. Das stärkste positive Recht des Staatsbürgerkonsumenten ist die Wahl. Der ökonomische Konstitutionalismus verbindet demokratische Rechte mit der uneingeschränkten Wahlmöglichkeit, die wiederum auf einem möglichst umfassenden Wettbewerb und ungehinderten Zugang zu Informationen beruht. Der kritische Staatsbürger ist der kritische Konsument, und educational governance in der Terminologie des ökonomischen Konstitutionalismus führt in das Bildungssystem zuerst Marktbedingungen als Voraussetzung für Wahlmöglichkeiten ein.

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