Ingerimms Schlund (Das Schwarze Auge) by Gerd Tillmann

By Gerd Tillmann

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Geschichte der chinesischen Literatur: Vol. 03: Die chinesische Erzählung - Vom Altertum bis zur Neuzeit

Dieses Buch von Monika Motsch ist die Geschichte der chinesischen Erzahlung vom Altertum bis zur Neuzeit. Es ist der dritte Band der von Wolfgang Kubin herausgegebenen 'Geschichte der chinesischen Literatur', einer auf zehn Bande angelegten Gesamtdarstellung.

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Penelope hielt das bei einem Mann in Trauer für recht seltsam. Das war es wirklich. Penelope hatte seit Jahren kein Plastron mehr gesehen, jedenfalls nicht mehr, seitdem sie ein alternder Lehrer vom British Council damals in Harar hatte verführen wollen. Diese exotische moslemische Stadt in Ostäthiopien mit ihren uralten Mauern hatte sie immer an Josef Conrad erinnert. Penelope schweifte mit ihren Gedanken für einen Moment ab und dachte mit Vergnügen, aber auch mit Belustigung an Robert Sidney-Veines Versuche zurück, sie zu verführen.

Sie sah im Dunkeln seine großen Augen funkeln, als er darauf wartete, daß sie ihm folgte. Der Lichtstrahl beleuchtete ein Kämmerchen, das jemand mit Brettern zugemacht hatte. Mycroft saß vor einem anderen Aktenschrank mit vier Schubladen. Ziemlich gut, was? Penelope tastete herum und fand innen, ungefähr einen halben Meter über dem Boden, einen Türknauf. Sie drehte ihn, und eine Tür ging auf. Erstaunlich. Was hatte diese Frau bloß vorgehabt?

Auf einem war sie an den Handgelenken gefesselt und hing über einer Grube mit Alligatoren oder Krokodilen – Penelope konnte sich nie den Unterschied merken –, die nach ihren Fersen schnappten. Aufeinem anderen war Cassie an einen Pfahl gebunden und gerade im Begriff, verbrannt zu werden. Das Holz reichte ihr bis zu den Hüften. Zumindest sind ihre Beine bedeckt, dachte Penelope. Das letzte Photo zeigte Cassie, wie sie über einem Mann in einem Zaubererkostüm gebeugt stand und ihm das Schwert an den Hals hielt.

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