Eisenbahn- und Raumentwicklung in der Rhein-Neckar-Region am by Dirk Seidemann

By Dirk Seidemann

Show description

Read Online or Download Eisenbahn- und Raumentwicklung in der Rhein-Neckar-Region am Beispiel der Neubaustrecke Rhein Main-Rhein Neckar German PDF

Best german books

Extra info for Eisenbahn- und Raumentwicklung in der Rhein-Neckar-Region am Beispiel der Neubaustrecke Rhein Main-Rhein Neckar German

Example text

H. schon heute sind in der Schweiz die in obiger Tabelle für 2015 angesetzten Werte überschritten. Damit ist es wahrscheinlich, dass auch in Deutschland diese Werte weiter steigen werden. Legt man eine Geschossflächenzahl (GFZ) von 1,8 weiteren Betrachtungen zu Grunde, ergibt sich ein Bedarf bis zum Jahr 2015 von bis zu 235 ha nur für Wohnbebauung. Dies sind ca. 2 festgestellten Reserven für Wohnungsbau. Bezogen auf den Kaiser-Wilhelm-Hafen bedeutet das, dass es Bedarf für die Flächen gibt, die sich mit diesem Gebiet entwickeln lassen, auch wenn die Werte dieser Prognose in Zukunft nicht ganz erreicht werden sollten.

G. Maßnahmen und der schon begonnene Ausbau der Schienengüterumschlagseinrichtungen in Mannheim (Rangierbahnhof Mannheim, diverse Container Terminals) mit einem Investitionsvolumen von 40 Mio. € erweitern die Infrastruktur für den Güterverkehr der Region, so dass der Großraum Mannheim zum Güterverkehrsknoten „Drehkreuz“ Südwest wird [Brauer 2003]. Damit ist für den Güterverkehr genügend Kapazität vorhanden, das zukünftige Mehraufkommen durch die Region führen zu können, welches durch die Fertigstellung der zwei alpenquerenden Tunnel in der Schweiz aus dem NEAT-Projekt zu erwarten ist.

Eine theoretische Abschätzung der Streckenleistungsfähigkeit auf freier Strecke ergibt 20 Züge pro Stunde und Richtung11. Eine interne Berechnung der DB AG ermittelte die betrieblich maximal mögliche Anzahl von 136 Zugpaaren für die Neubaustrecke [Otterbein 2003], was durchschnittlich 8 Zugpaaren pro Stunde entspricht. Daraus lässt sich erkennen, dass die Leistungsfähigkeit der NBS-RN/RN nicht durch die freie Strecke begrenzt wird, sondern sich die leistungsbegrenzenden Stellen an den Aufbzw. Abfahrten der Strecke befinden müssen.

Download PDF sample

Rated 4.56 of 5 – based on 7 votes