Die Weltbevölkerung. Dynamik und Gefahren. by Herwig Birg

By Herwig Birg

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Fünfzehn Monate, nachdem ich meine Untersuchungen systematisch angefangen hatte, las ich zufällig und zur Unterhaltung Malthus' Über die Bevölkerung, und da ich hinreichend darauf vorbereitet war, den überall stattfindenden Kampf um die Existenz zu würdigen, namentlich durch lange fortgesetzte Beobachtungen über die Lebensweise von Tieren und Pflanzen, kam mir sofort der Gedanke, daß unter solchen Umständen günstige Abänderungen dazu neigen, erhalten zu werden und ungünstige zerstört zu werden.

B. die Arbeiten von Werner Sombart (Vom Menschen, 1938) und von Gerhard Mackenroth (Bevölkerungslehre, 1953) zu nennen, auf die im folgenden Kapitel eingegangen wird. B. die aus dem Funkkolleg Der Mensch - Anthropologie heute hervorgegangene Buchveröffentlichung Vom Affen zum Halbgott, herausgegeben von W. ). Umso wichtiger ist es, sich zu vergegenwärtigen, daß schon seit den Anfängen der klassischen Bevölkerungstheorie ein Antagonismus zwischen der kulturtheoretischen und der bio43 logischen Fundierung der Bevölkerungswissenschaft besteht.

Die Kultur im allgemeinen Sinne des Wortes ist es letztlich, die das generative Verhalten des Menschen und damit die Be42 völkerungsentwicklung in entscheidender Weise bestimmt, aber die von ihr direkt bewirkten Veränderungen der Bevölkerungszahl und -struktur wirken auf indirekte Weise auf die Entwicklung wesentlicher Inhalte der Kultur zurück, insbesondere auf die Ethik der Beziehungen zwischen den Generationen - die Grundlage sowohl der zwischenmenschlichen Beziehungen als auch der intergenerationalen ökonomischen Leistungstransfers in Form von Unterstützungszahlungen der mittleren Generation für die ökonomisch noch nicht selbständige junge Generation und die nicht mehr erwerbstätige ältere -, so daß zwischen der Kultur- und Bevölkerungsentwicklung stets eine Wechselwirkung besteht.

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