Die Handlungsform der interinstitutionellen Vereinbarung: by Florian Alemann

By Florian Alemann

Der Autor analysiert das Phänomen der interinstitutionellen Vereinbarungen zwischen dem Europäischen Parlament, der Kommission und dem Rat in seinem historischen Kontext und seiner verfassungsrechtlichen Bedeutung.

Im ersten Teil legt er dar, dass es sich nicht um ein informelles software in einer Grauzone der Verträge handelt, sondern um eine zulässige und rechtlich bindende Handlungsform der Interorgankooperation. Auf die Handlungsform der interinstitutionellen Vereinbarung sind die Erkenntnisse der europäischen Handlungsformenlehre grundsätzlich anwendbar.

Im zweiten Teil erfolgt die verfassungsrechtliche Zuordnung dieser Handlungsform. Dabei wird eine Neubestimmung des Interorganverhältnisses vorgenommen, welche die herkömmliche Gewaltenteilungslehre weiterentwickelt. Interinstitutionelle Vereinbarungen bilden dieses Verhältnis der prozeduralen Koalition genau ab.

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O. (Fn. 145), S. 58, 75f. O. (Fn. 145), S. 95f. O. (Fn. 145), S. 116. O. (Fn. 145), S. 141. Tournepiche, Les accords interinstitutionnels, 2000 und Godet, Accords interinstitutionnels et équilibre institutionnel dans la Communauté Européenne, 2001. O. (Fn. 151), S. 28ff. O. (Fn. 151), S. 305, 352. O. (Fn. 151), S. 388f. O. (Fn. 151), S. 420. I. Teil 36 Godet untersucht dagegen stärker den Zusammenhang zwischen interinstitutionellen Vereinbarungen und den institutionellen Prinzipien des europäischen Primärrechts, vor allem dem institutionellen Gleichgewicht.

In der Rechtssache Hauerr zitierte er etwa beispielhaft die Gemeinsame Erklärung des Parlaments, des Rates und der Kommission über die Grundrechte vom 5. April 1977 , ohne allerdings näher auf den rechtlichen Status einzugehen . In einem Verfahren zwischen Rat und Parlament über eine Haushaltsstreitigkeit verwies der Gerichtshof die Parteien zur Abgrenzung obligatorischer und nichtobligatorischer Ausgaben auf das von ihnen in der Gemeinsamen Erklärung vom 30. Juni 1982 über verschiedene Fragen des Haushaltsverfahrens vereinbarte Schlichtungsverfahren .

5, Erwägungsgrund C. Grabitz, Methoden der Verfassungspolitik in der Gemeinschaft, S. 110. O. (Fn. 85), S. 23. O. (Fn. 95), S. 392. O. (Fn. 76), S. O. (Fn. 85), S. 23f. Morand, La Législation dans les Communautés Européennes, 1968, S. O. (Fn. 95), S. 404; Waelbroeck, Les «Déclarations communes» en tant qu’instruments d’un accroissement des compétences du Parlement Européen, S. O. (Fn. 91), S. , EuZW 2004, S. 673. O. (Fn. 82), S. O. (Fn. 91), S. O. (Fn. 76), S. O. (Fn. 78), S. 317f, 324. O. (Fn.

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