Didaktik der Journalistik: Konzepte, Methoden und Beispiele by Beatrice Dernbach, Wiebke Loosen

By Beatrice Dernbach, Wiebke Loosen

Seit vielen Jahren wird darüber diskutiert, dass die journalistische Aus- und Weiterbildung gleichermaßen Theorie und Praxis braucht. In dem Herausgeberband wird vor dem Hintergrund dieser Diskussion gezeigt, mit welchen didaktischen Konzepten sowohl theoretische, methodische und praktische Kenntnisse und Fähigkeiten in unterschiedlichen Ausbildungseinrichtungen (vor allem Hochschulen und Akademien) vermittelt werden. Entstanden ist daraus ein Überblick von Best-Practice-Beispielen aus der Journalistenausbildung, in dem Journalistenausbilderinnen und -ausbilder aus Wissenschaft und Praxis Ideen, Ziele, Vorgehensweisen und Methoden ihrer Lehre vorstellen.

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Und sie reicht bis hin zur funktionsrichtigen Handhabung der medien- und themenspezifischen Wahl der Darstellungsform (Wie kann ich Thema und Akteur auf die Orientierungswünsche des Publikums so abstimmen, dass die Form des Interviews oder die des Porträts oder die des Zitatenberichts 1 Das Konzept hat seinen Ursprung in der Philosophie von Ch. S. Peirce, W. James und J. Dewey. Peirce sprach vom Pragmatizism, um sich vom Zweck-Mittel-Instrumentalismus abzugrenzen. Der Pädagoge Dewey verfolgte das Konzept, den Dualismus zwischen Anlage und Umwelt, Individuum und Gesellschaft, praktische und geistige Arbeit, formale und materiale Bildung durch eine neue Theorie der Erfahrung und des Lernen zu überwinden.

Und noch immer dominieren überall auf der Welt Ausbildungsinstitutionen, in denen solche Kompetenzbereiche entweder gar nicht oder unzureichend vermittelt werden. Dabei ist fast ein halbes Jahrhundert vergangen, seit nicht nur die Kommunikationswissenschaft, sondern die Gesellschaft – durch Entwicklungen, die ich weiter unten beschreibe – zunehmend gezwungen war, sich mit diesen Fragen zu beschäftigen. 1 Ohne Konzept – ein historischer Prolog Als ich zum Winter-Semester 1969/70 nach zwei Semestern Volkswirtschaftslehre an der Universität Mainz zur Publizistik wechselte, waren meine Motive für dieses Fach sicher ähnlich denen der anderen Studenten, die bereits dort waren: Ich wollte erstens etwas Praktischeres und zweitens etwas Politischeres studieren.

Und es nutzt ebenfalls nichts, wenn wir Kommunikationswissenschaftler weiterhin unsere Seminare über Kommunikator- oder Wirkungsforschung anbieten, 42 Wolfgang Donsbach ohne die theoretischen Erkenntnisse auf die Praxis des Einzelfalls herunterzubrechen. Mit anderen Worten: Wir brauchen viel mehr spezifische Lehrveranstaltungen für die Journalistenausbildung, bei denen Vertreter aus unterschiedlichen Disziplinen mit klug ausgearbeiteten didaktischen Konzepten im Sinne eines Team-Teaching zusammenarbeiten.

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