Der Leuchtturm von Alexandria. by Gillian Bradshaw

By Gillian Bradshaw

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Und geh nicht zu hart mit den Sklaven um. « Er grinste meinen Vater noch einmal an und entblößte die Zähne, dann blickte er sich suchend im Zimmer um. »Wir werden noch ein paar von deinen Sklaven verhören müssen, vortrefflicher Theodoros«, sagte er sehr höflich. »Deinen Hausverwalter, deinen Privatsekretär und ein oder zwei andere …« Er blickte sich erneut um und sein Blick fiel auf Maia, die hinter Vater stand und ihm Luft zufächelte. Zufällig sah sie in diesem Augenblick gerade Festinus an und blickte nicht auf den Fußboden, und niemand hätte den Ausdruck des Hasses in ihrem 38 Gesicht mißverstehen können.

Er zuckte hilflos die Achseln. »Ich dachte vielleicht an Palladios, den Sohn des Dimitrios. Oder an meinen Freund Kyrillos, er hält große Stücke auf dich, Charition. « »Schön«, sagte ich. »Das könnte klappen. Festinus glaubt uns vielleicht nicht, wenn wir plötzlich behaupten, ich sei 62 schon die ganze Zeit über einem anderen versprochen, aber er wird, kaum etwas dagegen unternehmen können. Und ich werde ihn nicht heiraten, unter keinen Umständen. « Wir warteten so lange, bis die Abendgesellschaft zu Ende war und die Gäste nach Hause gingen.

Ich schrieb an die Fabrik in Tyrus und erzählte den Beamten dort, wofür ich ihn wollte, und er wurde mir auf dem üblichen Wege zugesandt. Man müßte die Briefe dort noch haben oder sich zumindest an sie erinnern. « Jetzt betrat ein anderer Soldat den Raum und salutierte. « »Gut. « »Wir haben die Briefe zurückbehalten, Herr, um sie genau durchzugehen, auf Anhieb springt jedoch nichts ins Auge. « Der Soldat zog seine Notizen zu Rate. »Es heißt Phenomena, erlauchter Festinus. « Festinus schnaubte verächtlich.

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