Der Forschungskraftunternehmer: Leben und arbeiten als by Thomas Daniel Zabrodsky

By Thomas Daniel Zabrodsky

Thomas Daniel Zabrodsky untersucht, welche Lebensstile Jungakademiker unter den gegenwärtigen Bedingungen an Universitäten ausbilden. Um die durch das Gefüge propagierten Lebensstile und den damit verbundenen gesellschaftlichen Rahmen herauszuarbeiten, führt er eine Diskursanalyse nach Michel Foucault durch. Anhand einer empirischen Studie analysiert der Autor mithilfe des „Strategien und Taktiken“-Konzepts von Michel De Certeau die praktizierten Lebensstile und geht folgenden Fragen nach: Wo und wie (re)produzieren Jungakademiker den gegenwärtigen Diskurs, wo bauen sie Widerstände gegen diesen auf? Abschließend werden die für die Lebensführung handlungsleitenden Muster herausgestellt und die Tendenzen beschrieben, die sich für die Forschungsarbeit ergeben.

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Vgl. Pongratz 1986:146) Sie soll den Menschen „lebensfähig“ machen. Diese Einsichten verschwimmen heute immer mehr. Das Ziel der Stärkung der nationalen Wirtschaften führt dazu, dass Schule und Wirtschaft immer stärker aneinander gebunden werden bzw. sich immer stärker verknüpfen. Aus der Wirtschaft kommt immer stärker die Forderung, die (Aus)Bildung in den Lehranstalten auf den späteren Beruf hin auszurichten und damit die Eingliederung der neuen Arbeitskräfte zu erleichtern. Bildung soll damit „arbeitsfähig“ machen.

Damit sind die untersuchten Texte auch ein Zeugnis des Diskurses. Der dritte Grund ist, dass das Nebeneinanderlegen der Leistungsvereinbarungen und Entwicklungspläne von drei verschiedenen Universitäten mir die Möglichkeit gibt, „routinemäßig“ wiederkehrende Elemente zu finden, welche helfen sollen die Linien des New Public Management Diskurses herauszuarbeiten. Gerade das routinemäßige Auftauchen von Elementen und Begriffen lässt eine gewisse Relevanz vermuten. (vgl. Rapley 2007:21; vgl. 4 Wie wird die Validität einer/dieser Diskursanalyse gesichert?

Diese Kriterien werden herangezogen, um die Unternehmen zu beurteilen. Hier kommt der Zwang von außen, dass die Unternehmen ihre Leistungen intern erheben müssen. (vgl. Hinterhuber 2004a:34) Die Unternehmen sollen damit durchschaubar werden, wenn es zum Beispiel um die Vergabe von Krediten oder die Bewertung der Unternehmen an der Börse geht. (vgl. Pietsch 2008:131) Damit soll mehr Sicherheit in diesen Bereichen geschaffen werden. Die Kennzahlen sollen die Prozesse und deren Entwicklungen im Unternehmen abbilden.

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