Chancengleichheit in akademischen Berufen: Beruf und by Bärbel Könekamp

By Bärbel Könekamp

Die Frage nach der Chancengleichheit von Männern und Frauen in hochqualifizierten Berufsbereichen kann heute nicht mehr mit fehlenden fachlichen Qualifikationen der Frauen beantwortet werden. Die geringe Zahl von Akademikerinnen in Spitzenpositionen gibt Anlass, das Phänomen der gläsernen Decke mit der Frage nach der Chancengleichheit in akademischen Berufen zu verbinden. Hierzu greift Bärbel Könekamp auf die Diskussion um akademische Berufe als Professionen bzw. bürgerliche Berufe zurück, um auf eine spezifische Lebensführung der in diesen Berufen tätigen Personen aufmerksam zu machen. was once am Arbeitsplatz geschieht – auch die Frage der Anerkennung von Leistungen und Qualifikation – ist ohne Bezug auf das komplexe Konstrukt der im Beruf geforderten Lebensführung nicht zu verstehen.

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Tabelle 04). 438 Chemiker Land des Schulabschlusses Qualifikation In allen Gruppen zeigt sich zunächst eine ähnliche Verteilung, wenn man auf die soziale Herkunft schaut: Am häufigsten kommen die Befragten aus einem Elternhaus, in dem der Vater eine mittlere Position im Beruf hatte. Personen aus dem Ingenieurwesen, welches in der Literatur häufig als Aufsteigerfach bezeich- 3 Soziodemographische Merkmale der Untersuchungspopulation 35 net wird, unterscheiden sich bezüglich ihrer sozialen Herkunft kaum von Personen der Chemie.

Die folgende Tabelle zeigt die Unterschiede der Personalentwicklung: Tabelle 08 Geführte Personalgespräche differenziert nach Beschäftigungsart und Untersuchungsgruppen in Prozent Chemiker Chemikerinnen Ingenieure Ingenieurinnen Ja, solche Gespräche sind im Unternehmen fest vorgesehen 62,9 53,9 53,3 51,2 Ja, mein/e Vorgesetze/r hat es mir angeboten 7,3 7,5 8,1 6,4 Ja, auf Grund meiner Initiative 16,8 18,6 20,2 18,3 Nein, kein Personalgespräch 13,1 19,9 18,5 24,2 Gesamt 100 N 673 Angestellte/Beamte im öffentlichen Dienst 100 612 100 981 100 952 Ja, solche Gespräche sind im Unternehmen fest vorgesehen 24,9 18,2 24,5 31,1 Ja, mein/e Vorgesetze/r hat es mir angeboten 16 17,7 13,5 13,9 Ja, auf Grund meiner Initiative 35,1 33,9 25,8 17,9 Nein, kein Personalgespräch 24 30,2 36,1 37,1 Gesamt N 100 225 100 384 100 155 100 251 Angestellte in der Wirtschaft 15 Andere Formen der Personalentwicklung gehen auf die persönliche Unterstützung durch Vorgesetzte, Mitarbeiter und Kollegen zurück und wurden im Fragebogen ebenfalls erfasst.

14 Andere Merkmale des Arbeitsalltags betreffen nur wenige der Befragten, wie Schichtdienst (weniger als 1%) oder Bereitschaftsdienst (weniger als 6%) (siehe Anhang). Das Vorhandensein dieser Merkmale wirkt sich nicht auf den beruflichen Erfolg aus. 040) Mehrfachnennung möglich 60 Ingenieurw esen 50 Chemie Prozent 40 30 20 10 feste Arbeitszeit Gleitzeit mit Kernzeit Überstunden am Abend u. Wochenende häufige Reisen Arbeit zu Hause Überstunden am Abend u. Wochenende häufige Reisen Arbeit zu Hause Überstunden am Abend u.

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