Bürgerliches Recht VIII. Prüfungstraining. Fallrepetitorium by Peter Apathy, Peter Bydlinski, Silvia Dullinger, Bernhard

By Peter Apathy, Peter Bydlinski, Silvia Dullinger, Bernhard Eccher, Gert Michael Iro, Ferdinand Kerschner, Willibald Posch, Andreas Riedler

Optimales Lernen: Dieser Band der Lehrbuchreihe "B?rgerliches Recht" erf?llt den Wunsch der Studierenden nach F?llen zur Pr?fungsvorbereitung. 116 konkrete F?lle – ausgew?hlt von den Autoren der anderen B?nde – simulieren in der 2., vollst?ndig ?berarbeiteten und erweiterten Auflage die Pr?fungssituation und wiederholen das gesamte B?rgerliche Recht inklusive des Internationalen Privatrechts. Plus: zahlreiche neue Musterf?lle und L?sungen.

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V meint aber, das sei viel zu wenig. Eine Woche später hat V es sich anders überlegt. 000 seien schon in Ordnung. 000 verlangen? 000 verlangen, wenn zwischen den beiden ein gültiger Kaufvertrag (§ 1053) zustande gekommen ist. Dafür müssen die Voraussetzungen des § 861 – nämlich das Vorliegen eines Angebots und dessen wirksame Annahme durch eine deckungsgleiche Willenserklärung des Vertragspartners – erfüllt sein. 000 für den Gebrauchtwagen bietet, macht er ihm ein bindendes Angebot. Die Offerte des K, an dessen Bindungswillen nicht gezweifelt werden kann, ist inhaltlich ausreichend bestimmt: Sie enthält mit Angabe von Kaufgegenstand und Kaufpreis die essentialia eines Kaufvertrages (I/6/6 ff).

Es liegt somit ein gültiges Angebot über das Kleid zu einem Preis von € 500 vor. Ob B mit dem Satz „Da haben Sie eine gute Wahl getroffen“ dieses Angebot angenommen hat, ist wiederum nach dem objektiven Erklärungswert dieser Äußerung zu beurteilen. Aus Sicht der A ist die Erklärung der B dahingehend zu verstehen, dass diese das Kleid zum Preis von € 500 verkaufen wollte. Damit liegen zwei korrespondierende Willenserklärungen vor; B hat das Angebot der A angenommen. Der Kaufvertrag zwischen A und B über das Kleid zu einem Preis von € 500 ist daher zustande gekommen, weshalb der Anspruch der A gegen B auf Übereignung des Kleides entstanden ist.

Allerdings hätte S die Verjährung im Prozess einredeweise geltend machen müssen (§ 1501); eine amtswegige Wahrnehmung findet nicht statt (I/3/41). Weil S auf die Klage des G nicht reagiert hat, darf das Gericht die Verjährung des Schadenersatzanspruches nicht berücksichtigen. G ist somit das eingeklagte, offenbar angemessene Schmerzengeld zuzusprechen. 1 Zum Verjährungsrecht sa Fall 15. Fall 10: „Das schriftliche Zahlungsversprechen“ (P. Bydlinski) 27 4. 4. 000 einzuklagen. Wird er damit Erfolg haben, wenn er sich bei Gericht bloß auf die Urkunde beruft?

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